Alles schmerzt, ich geh nach Hause (Tag 3 auf dem Hochrhöner)
Au!!! Alles tut mir heute weh, besonders um meine Füße sieht es nicht so gut aus und schon der Gedanke daran in diese verflixten Wanderstiefel zu steigen ist unerträglich.Aber erst mal Frühstücken, das geht auch in Schlappen.
Beim Frühstück hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Flugschüler (so ein Flugkurs ist gar nicht mal so teuer, sollte ich mir mal fürs nächste Jahr merken
)
Natürlich fängt gleich nach dem ich das Hotel verlasse an zu regnen, was gar nicht so schlecht ist, weil es dank des Mistwetters weniger Zeugen für das Trauerspiel, das ich liefere gibt.
Für die 500 Meter vom Hotel bis zum Radom brauche ich wenigstens 30 Minuten, ich bewege mich in etwa so, wie ein Taucher mit so einem antiken Messing Helm und Bleischuhen.

Die Milseburg ist ein richtiges Highlight, nicht nur das die Aussicht genial ist, die Stimmung in der Hütte ist riesig!

Da steht: "Alt werden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht aber um so weiter sieht man."
89,4 Kilometer in 3 Tagen mit 13 Kilo Gepäck ich finde das ist ne stolze Leistung.
Leider schaffe ich den Rest des Hochrhöners erst im Herbst, ich freue mich aber schon riesig darauf den Rest des Weges zu laufen.
Das nächste Mal gibt es auch wieder etwas mehr Text, ich hab Heute nur nicht ganz so viel Zeit, weil ich mitten in den Vorbereitungen für meinen München-Venedig Versuch bin.
Also, bis die Tage!























