Ich bin mal auf Weltreise

•5. Juli 2015 • 1 Kommentar

Ich hab mir mal erlaubt eine Auszeit zu nehmen und meinen Rucksack ausgekramt um auf Weltreise zu gehen.

Wer über diesen „Ausflug“ auf dem Laufenden bleiben Möchte kann gerne meinen extra für diese Tour angelegten Blog verfolgen.

www.wieichmal.com

Viele Grüße, Jobsti.

GC3JH5D Meine (geplanten) Tourdaten

•10. Juni 2013 • 10 Kommentare

Da hab ich mir ja was eingebrockt, nach dem ich doch mal wieder eine zu große Klappe hatte und behauptet hab, das ich mit dem Gedanken Spiele, die Deutschland-Tour (GC3JH5D) zu machen.

Hab ich mir jetzt wirklich Fahrrad und Zugticket nach Sylt gekauft.

Wer Lust hat mich ein Stück zu begleiten oder abends noch  ne Runde zu cachen und/oder zu quatschen und einen zu trinken, einfach melden.

Hier meine geplanten Ziele:

13.06. Sylt (schon verplant)

14.06. Dagebüll

15.06. Husum

16.06. Glückstadt

17.06. Holm Seppensen

18.06. Hodenhagen

19.06. Diekholzen (Hildesheim)

20.06. Göttingen

21.06. Frankenroda

22.06. Bad Salzungen (Breitungen)

23.06. Schweinfurt

24.06. Ochsenfurt

25.06. Crailsheim (Biermanufaktur Engel :-))

26.06. Heidenheim

27.06. Ulm

28.-30.06. Laupheim (Kinder- und Heimatfest)

01.07. Kempten (Öschle See)

02.07. Obersdorf

ob ich es immer wirklich schaffe steht auf einem anderen Blatt, wenn ihr genau wissen wollt, ob ich noch im Zeitplan und wo genau ich gerade bin, kann mich hier verfolgen: http://www.greenalp.com/RealtimeTracker/index.php?viewuser=jobsti

Ich würde mich auf jeden Fall freuen viele ander Cacher auf meiner Fahrt kennen zu lernen…..

bir die Tage, Jobsti.

9 Monate (ein Lebenszeichen)

•8. März 2012 • 1 Kommentar

Mit Schrecken mußte ich jetzt feststellen, das ich ein 3/4 Jahr schon nix mehr hier geschrieben hab.

Dabei gibt es doch einiges zu berichten.

z.B.- Das ich es wirklich getan hab und in diesen super Stiefeln von München nach Venedig gelaufen bin.

-Oder das ich an 2 großartigen Wanderevents (GC30FGM und GC36GXF) teilgenommen hab.

-Dann hab ich mein erstes eigenes Event (GC39RAY) welches ein voller Erfolg war auf die Beine gestellt.

Wie man sieht hat mich die Wanderelust gepackt und ich hab auch schon wieder die ein oder andere Tour auf dem Plan und dann muß ich natürlich auch noch den Hochrhöner zu ende laufen.

Auf jeden Fall werde ich versuchen hier wieder ein wenig zu schreiben.

Bis dann, Jobsti.

 

Klack, klack, klack (Tag 2 auf dem Höchrhöner)

•9. Juli 2011 • Schreibe einen Kommentar

6.30 Uhr  der Wecker klingelt.

6.50 Uhr das Mist Ding klingelt schon wieder, dann stehe ich eben auf.

Das ist nicht meine Zeit! Das ist gar nicht meine Zeit! Ich bin müde und meine Beine tuen weh!

7.20 Uhr bin ich frisch geduscht und nicht mehr ganz so maulig.

Beim Frühstück blätter ich in meinem Reiseführer. Ein wenig zweifel ich schon ob ich die nächste Etappe packe.

Geplant war die Wasserkuppe aber zwischen mir und dem höchsten Berg Hessens liegen noch etwa 36 km und gar nicht so wenig Höhenmeter.

Eigentlich fühle ich mich fit aber gerade vor dem bergauf hab ich Respekt.

Erst mal los laufen. Ich kann mir ja unterwegs überlegen wie weit ich gehe.

Frühstück

Die wichtigste Mahlzeit des Tages

Bis ich endlich los komme ist es schon 8.30 Uhr und zum Glück noch trocken.

Begleitung

Kaum hab ich das Hotel verlassen, kommt ein Hund um die Ecke und begleitet mich.

So ganz recht ist mir das nicht, weil mich das irgend wie an meine“ Hunde Begegnung“ vom letzten Jahr erinnert und ich einfach keine Zeit und Lust für irgend welche Sperenzchen habe.

Nach dem wir den Ort verlassen haben, überlegt es sich der Bello auch anders und kehrt wieder um.

Ich hab es nicht ganz so gut, für mich gibt es kein Zurück mehr.

Das erste Ziel der Tages ist Mittag essen auf dem Kreuzberg.

BubenNach etwa 2 Stunden erreiche ich das Örtchen Langenleiten, gerade als ich auf die Kirche zu laufe beginnt der Gottesdienst.

Wirklich ein sehr schönes Erlebnis, die Straßen sind Menschen leer, die Morgen Luft ist angenehm kühl und aus der Kirche klingt Orgelmusik und Gesang.

Ich mache eine kleine Pause und lausche der Musik.

Lange hält es mich hier aber nicht, ich hab schließlich noch einiges vor.

Der Aufstieg zum Kloster Kreuzberg ist steil sehr steil.

Ich kämpfe mich immer weiter den Berg rauf. Irgendwann muß ich ja mal oben sein.

Ein Wegweiser behauptet, das es nur noch 1 Kilometer bis zum Kloster mit dem frischen Bier und dem lecker Mittagessen ist.

Ich fange an Schritte zu zählen:1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, ……………623, 624, 625 ich sehe den nächsten Wegweiser auf dem steht: „Kloster Kreuzberg 1 km“.

Ich bin sauer und hab keine Lust mehr auf Schritte zählen!!

Irgend wie schaffe ich es dann doch bis ganz nach oben.

Auf dem Kreuzberg ist richtig was los, überall Menschen.

Jetzt fängt es auch noch an zu regnen und weil ich keine Mütze habe kauf ich mir hier oben ein Kopftuch, das kann ich notfalls auch zum Nase putzen nehmen 😀

Kreuzberg

Bier und Brezeln im Regen

Hier oben ist eindeutig viel zu viel Trubel deshalb geht es recht zügig weiter.

 

Nach 20 Minuten entdecke ich ein Schild. Welches mich dazu bringt, das Ziel des heutigen Tages festzulegen.

„Rotes Moor 15 km“ steht auf dem Wegweiser.

Nur 15 Kilometer und von da ist es dann auch nicht ganz so weit bis zur Wasserkuppe, das ist zu schaffen.

Nach einem Anruf im Hotel „Peterchens Mondfahrt“ steht der Plan endgültig fest, Abendessen, ein Bett und ne heiße Dusche erwarten mich auf der Wasserkuppe.

Ö Der Weg

Immer dem Ö nach.

Ziegen am Gipfelkreuz

Auch wenn es an ein anderes Gebirge erinnert, es ist die Rhön

Klack, klack, klack…….

Meinen neuen Lieblings Berg den Nachtsdunkelsberg Schwarzhimmelsberg Himmeldunkberg (den Namen werde ich mir nie merken können) mit seinen 888 Metern Höhe hab ich hinter mir gelassen und jetzt kämpfe ich mich immer weiter Richtung Moor.

Die Füße fangen langsam an richtig zu schmerzen.

Einfach nicht dran denken und immer weiter laufen, im Moment ist nur wichtig den Takt den ich mit den Trekkingstöcken mache zu halten. Das lenkt ab und ist schon fast wie Meditation.

 Klack, klack, klack….. 

 

An einer Kreuzung an der sich der Höchrhöner teilt lädt eine schöne Bank zum pausieren ein.

Die Einladung nehme ich nur zu gern an!

Hätte ich gewusst, das 300 Meter weiter ein Kiosk ist……Egal, mach ich einfach noch ne Pause hab das Rote Moor schließlich schon fast erreicht.

 

 Schwarzes Moor

Im Moor fühlt man sich wie ein Pirat, es geht über die Planke 😀

 

“ Euphorie bezeichnet eine subjektiv temporäre überschwängliche Gemütsverfassung mit allgemeiner Hochstimmung, auch Hochgefühl genannt, mit einem gehobenen Lebensgefühl größten Wohlbefindens, mit gesteigerter Lebensfreude und verminderten Hemmungen.“ Wikipedia

 

Murmel

Besser als Wikipedia kann ich das Gefühl bei diesem Anblick auch nicht beschreiben.

 Landebahn

Kurz vorm Ziel bekomme ich noch einen Anruf vom Kaffeetrinker, der bei Twitter gelesen hat wo ich mich rum treibe und spontan entschieden hat mich zu besuchen.

Außer dem warten noch @Webby und Spirou oben im Hotel, so das dem gemütlichen Ausklang im Restaurant nix mehr im Wege steht. 😉  

 61,6 km

Nach 2 Tagen und 61,6 Kilometern zähle ich 5 Blasen

Alles schmerzt, ich geh nach Hause (Tag 3 auf dem Hochrhöner)

•6. Juli 2011 • Schreibe einen Kommentar

Au!!! Alles tut mir heute weh, besonders um meine Füße sieht es nicht so gut aus und schon der Gedanke daran in diese verflixten Wanderstiefel zu steigen ist unerträglich.Aber erst mal Frühstücken, das geht auch in Schlappen.

Frühstück Peterchens Mondfahrt

Ein Teil vom Frühstücksbuffet in Peterchens Mondfahrt

Beim Frühstück hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Flugschüler (so ein Flugkurs ist gar nicht mal so teuer, sollte ich mir mal fürs nächste Jahr merken ;-))

Noch ein letzter Blick aus dem Fenster und ab geht die Post

Natürlich fängt gleich nach dem ich das Hotel verlasse an zu regnen, was gar nicht so schlecht ist, weil es dank des Mistwetters weniger Zeugen für das Trauerspiel, das ich liefere gibt.

Für die 500 Meter vom Hotel bis zum Radom brauche ich wenigstens 30 Minuten, ich bewege mich in etwa so, wie ein Taucher mit so einem antiken Messing Helm und Bleischuhen.

oben

Oben!!! Mit einem gespieltem Lächeln für`s Foto

Milseburg

Da hinten ist mein heutiges mittags Ziel.

Aussicht

Zum Glück bessert sich das Wetter und auch das Laufen tut nicht mehr ganz so weh

Was ist denn da los?

Was ist denn da los?

Ah cool! Das merke ich mir für ubernächstes Jahr ;-)

Ah cool! Das merke ich mir für übernächste Jahr 😉

Bald hab ich das  die Milseburg erreicht.

Bald hab ich das Zwischenziel die Milseburg erreicht.

Oben auf der Milseburg

Die Milseburg ist ein richtiges Highlight, nicht nur das die Aussicht genial ist, die Stimmung in der Hütte ist riesig!

Bank

Da steht: "Alt werden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht aber um so weiter sieht man."

Himmel

Der Himmel zieht sich immer mehr zu und es dauert auch nicht mehr lange,....

Regensachen

...bis ich endlich mal meine Regensachen anziehen kann.

Regenbogen

10 Minuten später kann ich sie dann wieder ausziehen 😉

Bank

Von dieser Bank aus kann ich mein Zuhause sehen...es sind aber noch 8 km.

Himmel

Himmel

Kühe

Kühe

Nach 3 Tagen

Nach 3 Tagen

89,4 Kilometer in 3 Tagen mit 13 Kilo Gepäck ich finde das ist ne stolze Leistung.

Leider schaffe ich den Rest des Hochrhöners erst im Herbst, ich freue mich aber schon riesig darauf den Rest des Weges zu laufen.

Das nächste Mal gibt es auch wieder etwas mehr Text, ich hab Heute nur nicht ganz so viel Zeit, weil ich mitten in den Vorbereitungen für meinen München-Venedig Versuch bin.

Also, bis die Tage!

Ich folge dem „Ö“ (Tag Eins auf dem Hochrhöner)

•3. Juli 2011 • Schreibe einen Kommentar

„Tick Tack Tick Tack Zeit is‘ knapp. Du bist gehetzt weil die Uhr dir Beine macht…..“

Wie passend, was Herr Fox  gerade im Radio singt.

Gestern Abend hab ich recht spontan entschieden die nächsten 3 Tage ein Stück des Hochrhöners zu laufen und schon jetzt sieht es gar nicht so gut aus.

Ich muß um 7.26 Uhr in Hünfeld am Bahnhof sein und bin gerade auf dem Weg zurück zu meiner Wohnung, weil ich den Reiseführer im Wohnzimmer liegen lassen hab. 😦

Das wird knapp!

Zu knapp!!! 😦

Ich sehe den Zug zwar noch aber leider zu spät.

Um 7.55 Uhr geht mein Anschlusszug in Fulda, das wird ja wohl zu schaffen sein.

7.51 Uhr bin ich am Bahnhof und schaffe es wirklich noch rechtzeitig! 🙂

(So viel Streß am frühen Morgen)

Jetzt hab ich endlich Zeit für Kaffee und passende Lektüre.

Jetzt hab ich endlich Zeit für Kaffee und passende Lektüre.

Es ist 9.30 Uhr, und ich stehe mit vollem Gepäck (13kg) in Kissingen am Bahnhof.

Jetzt sollte ich mich erst mal um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmern.

In meinem grenzenlosen Optimismus bin ich mir sicher, das ich es heute bis zum Kreuzberg   schaffe.

Nach einem kurzen Anruf im Kloster Kreuzberg ist aber klar, das ich  nicht ganz so weit laufen muß, weil kein Zimmer mehr frei ist.

Also heißt mein heutiges Ziel Sandberg.

Das ist zwar ein kleiner Umweg aber ich muß nicht ganz so weit laufen.

Jetzt könnte es eigentlich los gehen, wenn da nicht die erste Station vom Hochrhöner Premiumcache (GC2E2W5)  die sich wirklich sehr gut vor mir versteckt wär.

Eine gefühlte Ewigkeit suche ich hab aber dann doch die richtige Idee.

Erste Station gefunden…fehlen nur noch 29.

StartNoch schnell ein Start Foto und ab geht es!

Die ersten Kilometer läuft es  sehr gut, ich hab super Laune, das Wetter ist spitze und da ich ja nicht ganz so weit wie geplant wandern muß bummel ich ein wenig.

Hab gar nicht gewusst, das Bad Kissingen eine so schöne Stadt ist!

Salinen

Salinen

Die ersten 3,5 Kilometer sind geschafft und ich finde, das ich mir ne Belohnung verdient hab…

…da kommt mir die Terrasse des Restaurant Salinenblick gerade recht. 🙂

Ich döse also schön in der Sonne, während ich auf meine Pfifferlinge und später die große Portion Eis warte.

Weiter gehts…

Kaskaden

Immer weiter leicht bergauf durchs Kaskadental

Es ist schon interessant, wie man langsam seine Rhythmus findet und  ohne groß zu denken läuft und einfach genießt.

Jetzt also ganz einfach Bilder anschauen und mit genießen 😉

Der Weg

Der Weg

Noch mehr Weg.

am Weg

Trinkwasser

Nach über 20 km kommt mir frisches Trinkwasser gerade recht...

blau

blau

25,8km

Gegen 18.30 Uhr hab ich es dann endlich geschafft!

Die letzten 4 km haben mich doch sehr geschlaucht aber ich hab es doch irgend wie das Hotel erreicht.

Jetzt nix wie endlich aus den Schuhen raus, die ersten kleinen Blasen verarzten und ganz wichtig, DUSCHEN!

Was Essen und dann nur noch ins Bett.

20.00 Uhr hab ich tief und fest geschlafen und das war erst die „flache Etappe“ die Berge kommen am nächsten Tag……

Ich hab Großes vor……

•1. Juli 2011 • 2 Kommentare

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im Nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr Entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr Bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.
Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.
Ich hätte mehr echte Probleme und weniger eingebildete…..

“ Jorge Luis Borges „
wahre Quelle unbekannt

Das ist der Anfang eines kleinen Textes, den ich letztes Jahr bei irgend einer Schulung entdeckt hab.

Besonders die Stelle mit dem Eis essen ist mir im Gedächtnis geblieben und ich hab seit dem kaum eine Gelegenheit ausgelassen und wirklich viele  Kugeln Schoko, Vanille, Stracciatella und Co weggeputzt. 😉

Diesen Sommer nutze ich um einen anderen Teil dieses Textes umzusetzen.

Es geht in die Berge!

Nach einem halben Jahr planen, Ausrüstung kaufen und testen ist es so weit, dieses Jahr ist weniger Lost Place und mehr Trekking angesagt.

Die erste „kleine“ Tour hab ich jetzt auch schon hinter mir, 3 Tage Hochrhöner Premiumwanderweg mit 13 kg Gepäck auf den Schulter über 80 km wandern.

Qual

Glücklicher Wanderer mit Sonnenbrand auf der Nase

Beim Radfahren gibt es die „Quäl dich Deutschlandtour“ die dieses Jahr auch durch die Rhön geht.

Ich mach meine eigene „Quäl dich Cachertour“ und ich freue mich drauf!!!

Wie es mir auf dem Hochrhöner ergangen ist und einige Bilder dieses „kleinen“ Ausflugs gibt es hier in den nächsten Tagen.